Severinstorburg, Severinstr., 50676 Köln - Altstadt-Süd (1844)

Die profanen Denkmäler der Stadt Köln vor 1900 : Severinstorburg

Severinstr. (50676 Altstadt-Süd)


In Anlehnung an das Werk "Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz" von Paul Clemen von 1930. Daten und Inhalte überwiegende entnommen dem Band 7, IV Abteilung, " Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln " Inhalt: Stadtbefestigungen, Städtische Festhäuser, Städtische Kaufhäuser, Militärische Gebäude der Reichsstadt, Erzbischöfliche Paläste, Gerichtsdenkmäler, Bauten für die Preussische Regierung, Bauten für kulturelle Zwecke, Zunftdenkmäler, Wohnhäuser, öffentliche weltliche Denkmäler. Hier: ohne Rathaus.


1215 erstmals als " nova porta" erwähnt. Stadtseitig Anfang des 12. Jahrhunderts als Torbau erstellt. 1469 erfolgte der feldseitige Ausbau. In den Folgejahren erfolgten viele Ergänzungen und Änderungen. Z. B. ein Ende des 16. Jh. erbauter Verbindungsgang wurde 1865 abgerissen und 1895 wieder hergestellt. Ende des 16. Jh. Anfang des 17.Jh wurden den Seitenflügeln Aufbauten zugefügt und eine steinerne Galerie wurde an Stelle der alten Wurfgalerie über dem Außentor ersetzt.Der Ausbau des Mittelturmes erfolgt 1820. Größere Veränderungen und Erneuerungen erfolgten 1859. Balkenanlagen und Holzwände und eine gefundene Holzdecke wurden erneuert. Die Fenster wurden durch Kreuzsprossenfenster ersetzt und die Mauergänge überdacht. Gleichzeitig erhielt des Obergeschoss eine alte Wendeltreppe aus einem anderen städtischen Gebäude. Die alten Wappenschilde wurden leider nicht erneuert.. Bis 1902 war hier das naturgeschichtliche Museum untergebracht. Stahlstich von Lange/Poppel, Darmstadt 1844

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