Mariensäule, Gereonsdriesch, 50670 Köln - Altstadt-Nord (1898)

Die profanen Denkmäler der Stadt Köln vor 1900 : Mariensäule

Gereonsdriesch (50670 Altstadt-Nord)


In Anlehnung an das Werk "Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz" von Paul Clemen von 1930. Daten und Inhalte überwiegende entnommen dem Band 7, IV Abteilung, " Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln " Inhalt: Stadtbefestigungen, Städtische Festhäuser, Städtische Kaufhäuser, Militärische Gebäude der Reichsstadt, Erzbischöfliche Paläste, Gerichtsdenkmäler, Bauten für die Preussische Regierung, Bauten für kulturelle Zwecke, Zunftdenkmäler, Wohnhäuser, öffentliche weltliche Denkmäler. Hier: ohne Rathaus.


Nachdem Papst Pius IX das Dogma der unbefleckten Empfängnis Marias verkündet hatte, wollte auch Köln mit zur Verehrung Marias beitragen. Es wurde ein Verein zur Errichtung eines Standbildes gegründet. Die Grundsteinlegung war 1857. Für den Standort hatte man sich letztlich auf die Gereonstrasse geeinigt, gegenüber dem erzbischöflichen Haus. Die Einweihung war am 8.9.1858 durch Weihbischof Johann Baudri.. Mit dem Bau der Straßenbahn 1901 war eine Verlegung auf den Platz südöstlich vor den Chor von St. Gereon erforderlich. Heute steht sie am Gereonsdriesch.

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