Jean Marie Farina, Obenmarspforten, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1820)

Die profanen Denkmäler der Stadt Köln vor 1900 : Jean Marie Farina

Obenmarspforten (50667 Altstadt-Nord)


In Anlehnung an das Werk "Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz" von Paul Clemen von 1930. Daten und Inhalte überwiegende entnommen dem Band 7, IV Abteilung, " Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln " Inhalt: Stadtbefestigungen, Städtische Festhäuser, Städtische Kaufhäuser, Militärische Gebäude der Reichsstadt, Erzbischöfliche Paläste, Gerichtsdenkmäler, Bauten für die Preussische Regierung, Bauten für kulturelle Zwecke, Zunftdenkmäler, Wohnhäuser, öffentliche weltliche Denkmäler. Hier: ohne Rathaus.


Biedermeier Karte Farina. 1 Am 13.Juli 1709 gründete Giovanni Battista Farina in der Großen Budengasse an der Ecke Unter Goldschmied -im Haus "Zur Stadt Brüssel" ein Geschäft in "Französisch Kram ,d.h.Luxus. Die Artikel umfasten Seiden, edle Pelze, elegante Peitschen und parfümierte Handschuhe, vor allem aber kostbare Spezereien und Duftwässer. Farina brachte die Kunst der Destillation für die Herstellung der Düfte mit nach Köln.1723 wechselte Farina in das heute noch bestehnde Haus Obenmarspforten 23 gegenüber dem Jülich-Platz. Dies war zu der Zeit die beste Straße Kölns. 1794 konnte dann Farina das Grundstück kaufen. Da ab 1812 in Köln die Straßen nur noch französische Namen haben durften, war die neue Adresse: Jean Marie Farina vis-a-vis de la Place Jullier.siehe auch Karte 2 und 3

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