Germanischer Hof, Frankenplatz, 50667 Köln - Altstadt-Nord (1840)

Die profanen Denkmäler der Stadt Köln vor 1900 : Germanischer Hof

Frankenplatz (50667 Altstadt-Nord)

Der Frankenplatz verbindet "Am Domhof" mit dem Heinrich-Böll-Platz und ist 1075m² groß. Er liegt zwischen den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Kölns: Dem Kölner Dom, der Hohenzollernbrücke, dem Museum Ludwig und Groß Sankt Martin.

Namensgebend ist ein westgermanischer Stammesverband, zu dem die Salier gehörten, die im 5. Jahrhundert das Frankenreich gründeten. Um das Jahr 455 eroberten die Franken das zuvor römische Köln. Bis zum Anfang des 6. Jahrhunderts war es Hauptort eines selbständigen fränkischen Teilkönigreiches.

Die romanische Bevölkerung lebte lange Zeit parallel zu den fränkischen Eroberern in der Stadt. Im Laufe des 6. bis 8. Jahrhunderts kam es zur vollständigen Akkulturation zwischen den beiden Bevölkerungsteilen. Die Franken übernahmen rasch kulturelle Errungenschaften der römischen Stadtbevölkerung, zum Beispiel im Bereich der Bautechnik oder der Glasherstellung. Spätestens unter den Karolingern war der Bischof bzw. Erzbischof von Köln eine der bedeutendsten Personen im gesamten Reich.

 


In Anlehnung an das Werk "Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz" von Paul Clemen von 1930. Daten und Inhalte überwiegende entnommen dem Band 7, IV Abteilung, " Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln " Inhalt: Stadtbefestigungen, Städtische Festhäuser, Städtische Kaufhäuser, Militärische Gebäude der Reichsstadt, Erzbischöfliche Paläste, Gerichtsdenkmäler, Bauten für die Preussische Regierung, Bauten für kulturelle Zwecke, Zunftdenkmäler, Wohnhäuser, öffentliche weltliche Denkmäler. Hier: ohne Rathaus.


Der Germanische Hof von W.W:Wasserfall, gelegen am Frankenplatz, am Fuße des Domes. Aussicht auf den Rhein, in der Nähe des Eisenbahnhofes und der An-und Abfahrt der Dampfschiffe Biedermeierkarte,Kupferstich von um1840

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