St. Cunibert, Kunibertsklostergasse, 50668 Köln - Altstadt-Nord (1831)

Kirchen in Köln -ohne Dom- vor 1900 : St. Cunibert

Kunibertsklostergasse (50668 Altstadt-Nord)


Stiche aus einer Graphiksammlung über Köln bis 1900. Zur Verfügung gestellt von Harald Gerhards. St. Kunibert, erstmals im Jahre 866 als Chorherrenstift belegt. Sie ist die Grabeskirche des heiligen Bischofs. Die Grundsteinlegung war im Jahre 1215 und die Weihe im Jahre 1247 , durch Zisterzienserbischof Arnold von Semgallen im Auftrag von Erzbischof Konrad von Hochstaden, ein Jahr vor der Grundsteinlegung des Domes. 1376 wird der Westturm durch ein Feuer stark beschädigt. Bei einem Blitzschlag im Jahre 1666 zerstört ein Brand die Osttürme und das Langhaus. Nach einem Frühlingssturm am 28.April 1830 stürzt der Westturm der St. Kunibertkirche ein. Bei dem Einsturz fallen Teile des Turmes auf die Dächer und Gewölbe des Langhauses und die Vorhalle. Die Sicherung des Langhauses und der Wiederaufbau zieht sich über Jahre hin.1836 beschließt der Rat der Stadt, die für den Baubeginn erforderlichen Mittel bereitzustellen, jedoch besteht noch keine Einigkeit über den Bau des Turmes. Erst 1843 wurden die Mittel für den Aufbau des Turmes bewilligt, der 1847 bis zum Helmansatz fertiggestellt werden konnte. St. Kunibert von Südosten in antizipierter Wiederherstellung, Lithographie von Bergmann n. Dominico Quaglio 1831 aus "Denkmale der Baukunst v.7-13.Jh am Niederrhein "

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